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WM 2016, 1753

Inhalt

BGH 15.1.2016 - V ZR 278/14: Zur Bestimmung eines besonders groben Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung eines Immobilienkaufvertrags, wenn die üblicherweise von dem Käufer zu tragenden Erwerbsnebenkosten von dem Verkäufer übernommen werden

Leitsatz

Bei der Prüfung, ob bei einem Immobilienkaufvertrag ein auffälliges bzw. besonders grobes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besteht, sind die von dem Verkäufer übernommenen, üblicherweise von dem Käufer zu tragenden Erwerbsnebenkosten von dessen Leistung abzuziehen (Anschluss an BGH, Urteil vom 18. April 2000 = WM 2000, 1245 = NJW 2000, 2352, 2353; Urteil vom 26. Februar 2008 = WM 2008, 683 = NJW 2008, 1585 Rdn. 38; Urteil vom 10. Dezember 2013 = WM 2014, 124 = NJW-RR 2014, 653 Rdn. 24).

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