h

WM 2018, 370

Inhalt

OLG Nürnberg 18.12.2017 - 14 U 1221/16*: Zur Pflicht des Verbrauchers zur Leistung von Wertersatz nach Widerruf eines Darlehensvertrags

Leitsatz

1. Aus § 312d Abs. 6 BGB a.F. ergibt sich keine Hinweispflicht gegenüber dem Kunden dahin, dass der Zeitpunkt der Inanspruchnahme der Leistung vor dem Ablauf der Widerrufsfrist liegt.

2. Die als erste Voraussetzung in § 312d Abs. 6 BGB a.F. statuierte Hinweispflicht bezieht sich nur auf die Wertersatzpflicht.

3. Der Darlehensgeber hat auch nach Widerruf einen Anspruch gegen den Verbraucher auf Wertersatz für die Nutzung des jeweils tatsächlich noch überlassenen Teils der Darlehensvaluta bis zur Rückzahlung der Darlehensvaluta. Daran ändert auch § 357a Abs. 3 Satz 1 BGB nichts.

Zugang als registrierter Kunde

Direkt bezahlen per PayPal, Kreditkarte oder Lastschrift

Der Preis beträgt pro Beitrag EUR 12,79 zuzüglich MwSt.

Datenschutz | Impressum | © WM Gruppe 2020