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WM 2018, 734

Inhalt

BGH 24.1.2018 - VII ZB 27/17: Berücksichtigung des sich aus § 42 Abs. 4 SGB II ergebenden Pfändungsschutzes bei der Festsetzung eines pfändungsfreien Betrags gem. § 850k Abs. 4 ZPO; zur Bemessung des pfändungsfreien Betrags gem. § 850k Abs. 4 ZPO, wenn Leistungen noch nach dem SGB II für zurückliegende Zeiträume nachgezahlt werden

Leitsatz

1. Bei der Festsetzung eines pfändungsfreien Betrags gemäß § 850k Abs. 4 ZPO ist auch der sich aus § 42 Abs. 4 SGB II (in der seit 1. August 2016 geltenden Fassung) ergebende Pfändungsschutz zu berücksichtigen.

2. Werden Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch für zurückliegende Zeiträume nachgezahlt, sind bei der Bemessung des pfändungsfreien Betrages gemäß § 850k Abs. 4 ZPO die nachgezahlten Beträge den Leistungszeiträumen zuzurechnen, für die sie gezahlt werden (Fortführung von BGH, Beschluss vom 25. Oktober 2012 = WM 2012, 2247; vgl. Beschluss vom 24. Januar 2018 = WM 2018, 432).

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