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WM 2002, 357

Inhalt

OLG Köln 28.3.2001 - 2 W 32/01*: Zur Zulässigkeit eines Gläubigerantrages auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Leitsatz

1. Ein Gläubigerantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist nur zulässig, wenn der Gläubiger neben dem rechtlichen Interesse und dem Eröffnungsgrund auch eine eigene Forderung gegen den Schuldner glaubhaft macht.

2. Forderungen des Gläubigers gegen einen dritten Schuldner begründen weder die Zulässigkeit des Eröffnungsantrages noch einen Eröffnungsgrund. Die Annahme einer eigenständigen Haftung des Schuldners für Verbindlichkeiten des Gläubigers setzt entsprechende Feststellungen seitens des Insolvenzgerichts voraus.

3. Die Grundsätze der Haftung des Erwerbers bei Firmenfortführung im Sinne des 25 HGB finden auf eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts keine Anwendung.

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