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WM 2005, 141

Inhalt

BGH 2.4.2004 - V ZR 107/03*: Zur wirksamen Aufforderung zur Genehmigung des von einem vollmachtlosen Vertreter geschlossenen Vertrages

Leitsatz

1. Sind bei einem durch einen vollmachtlosen Vertreter abgeschlossenen Vertrag mehrere Personen Vertragspartner des Vertretenen, so müssen sie, sofern sich aus ihrem Innenverhältnis nichts anderes ergibt, sämtlich an einer Aufforderung nach 177 Abs. 2 Satz 1 BGB mitwirken.

2. Das Berufungsgericht darf auch nach einer Zurückverweisung der Sache neue Angriffs- und Verteidigungsmittel nur in den Grenzen des 531 Abs. 2 ZPO zulassen. Ist von dem Berufungsgericht unter Verstoß gegen 531 Abs. 2 ZPO zugelassener Tatsachenvortrag (Ausgangsvortrag) unschlüssig, muß das Berufungsgericht bei seiner erneuten Entscheidung ergänzendes, zur Schlüssigkeit des Ausgangsvortrags führendes Parteivorbringen auch dann unberücksichtigt lassen, wenn die Partei vor der Zurückverweisung keine Gelegenheit erhalten hatte, ihren Ausgangsvortrag zu ergänzen.

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