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WM 2006, 105

Inhalt

BGH 6.10.2005 - IX ZR 111/02: Zur Frage des Mitverschuldens des wegen eines Anwaltsfehlers durch Klageabweisung geschädigten Mandanten, der es wegen des Kostenrisikos unterlässt, ein Rechtsmittel einzulegen

Leitsatz

Hat der Auftraggeber einen Prozess in erster Instanz aufgrund unzureichenden Vortrags seines Prozessbevollmächtigten verloren, darf er, ohne sich dem Einwand des Mitverschuldens auszusetzen, die Einlegung der Berufung von dessen Erklärung abhängig machen, dass er den Auftraggeber von den Kosten der zweiten Instanz freistelle, falls ergänzender Vortrag im Hinblick auf die Verspätungsvorschriften nicht zugelassen und deshalb die Berufung zurückgewiesen werde.

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