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WM 2021, 2056

Inhalt

BGH 16.9.2021 - VII ZR 192/20*: Geltung der Grundsätze zur Vorteilsausgleichung auch für einen Anspruch aus § 826 BGB; Kürzung des Anspruchs um die Nutzungsvorteile, die dem Geschädigten zugeflossen sind (Anschluss an BGH, Urteil vom 25. Mai 2020, BGHZ 225, 316 = WM 2020, 178); grundsätzlicher Wert der Nutzungsvorteile eines Kfz in Höhe der vereinbarten Leasingzahlungen

Leitsatz

1. Die Grundsätze der Vorteilsausgleichung gelten auch für einen Anspruch aus sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung gemäß § 826 BGB. Im Wege der Vorteilsausgleichung ist dieser Anspruch um die Nutzungsvorteile zu kürzen, die dem Geschädigten in adäquatem Zusammenhang mit dem Schadensereignis zugeflossen sind (Anschluss an BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 = BGHZ 225, 316 = WM 2020, 1078).

2. Im Rahmen der deliktischen Vorteilsausgleichung entspricht der Wert der während der Leasingzeit erlangten Nutzungsvorteile eines Kraftfahrzeugs grundsätzlich der Höhe nach den vereinbarten Leasingzahlungen.

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