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WM 2022, 539

Inhalt

BGH 13.1.2022 - III ZR 205/20: Zur Erstreckung der Verhaltensänderung des Volkswagenkonzerns in dem „Dieselskandal“ ab dem 22.9.2015 auf andere Konzernmarken (hier: AUDI AG); keine objektive Sittenwidrigkeit im Sinne des § 826 BGB bei Verwendung einer temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems (Thermofenster)

Leitsatz

1. Zur Erstreckung der Verhaltensänderung des Volkswagenkonzerns in dem „Dieselskandal“ ab dem 22. September 2015 auf andere Konzernmarken (hier: AUDI AG; Anschluss an BGH, Urteil vom 23. November 2021 – VI ZR 818/20, juris Rdn. 8; Beschluss vom 15. Juni 2021 – VI ZR 566/20, juris Rdn. 6).

2. Die höchstrichterlich entwickelten Grundsätze zur Verwirklichung des Tatbestands der objektiven Sittenwidrigkeit im Sinne des § 826 BGB bei Verwendung einer temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems (Thermofenster) gelten nicht nur, wenn ein Thermofenster nachträglich im Rahmen eines Software-Updates installiert wurde, sondern erfassen auch den Fall, dass ein Thermofenster bereits zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens des Fahrzeugs vorhanden war (Anschluss an BGH, Urteile vom 13. Juli 2021 = WM 2021, 1609 und vom 16. September 2021 = WM 2021, 2108 = NJW 2021, 3721; Beschluss vom 19. Januar 2021 = WM 2021, 354 = NJW 2021, 921).

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