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WuB 2022, 77 Henning

Inhalt

BGH 16. Juni 2020 - VI ZR 253/19: Unvermeidbarkeit eines Verbotsirrtums hinsichtlich Registrierungspflicht nach RDG

Leitsatz

Ein Täter, dem sämtliche tatsächlichen Umstände bekannt sind und der den Bedeutungssinn des Inkassogeschäfts als normatives Tatbestandsmerkmal zutreffend erfasst, der aber dennoch über die Registrierungspflicht nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RDG irrt, unterliegt in Bezug auf § 2 Abs. 2 Satz 1, §§ 3, 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 20 Abs. 1 Nr. 2 RDG einem Verbotsirrtum im Sinne von § 11 Abs. 2 OWiG und keinem Tatbestandsirrtum im Sinne von § 11 Abs. 1 OWiG (Festhaltung Senatsurteile vom 10. Dezember 2019 = WM 2020, 1201, juris; vom 30. Juli 2019 = WM 2019, 1780 Rdn. 26 ff.).

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